
Die kleine Feldsteinkirche im südlichen Gartenbezirk stammt aus dem 12. Jahrhundert und soll früher Teil eines Franziskanerklosters gewesen sein.
Besonders interessant sind die farbigen romanischen Wandmalereien in der Apsis. Im Laufe der Jahrhunderte wurden sie mehrfach übertüncht und erst 1946 wiederentdeckt.

Der spätgotische Schnitzaltar ist der kleinste in der Altargruppe der Kirchen von Pouch, Mühlbeck, Friedersdorf und Altjeßnitz - zugleich aber auch der am ausdruckstärksten gearbeitete. Anno 1533 soll Philipp Melanchton, der Mitstreiter Martin Luthers, in Altjeßnitz "Kirchenvisitation" abgehalten haben.
Vom einstigen Altjeßnitzer Schloß hat nur ein Torturm die wechselvollen Zeiten überdauert.
Kirchenführungen sind nach Absprache möglich.
Informationen unter Tel.: (03494) 77187 (dienstags 10.00-12.00 und 14.30-17.00 Uhr)
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